Letzte Nachrichten
Geiselnahme in Berlin beendet - Täter mit Taser überwältigt
Die nächtliche Geiselnahme in einem Supermarkt in Berlin ist beendet. Ein Spezialeinsatzkommando überwältigte den Täter am Samstagmorgen, wie Polizeisprecher Florian Nath mitteilte. Der Mann hatte in dem Geschäft eine Frau gegen 22.00 Uhr am Freitagabend in seine Gewalt gebracht.
Branchenverbände schlagen System zur Kennzeichnung von KI-erzeugter Musik vor
Mehrere Branchenverbände haben ein System zur Kennzeichnung von Musik vorgestellt, die ganz oder teilweise mit Künstlicher Intelligenz (KI) erschaffen wurde. "Die Fans wollen wissen, ob und wie generative KI genutzt wurde", erklärten der internationale Musikindustrie-Verband IFPI und der Verband der Musikindustrie in Amerika (RIAA) am Freitag. Der Initiative haben sich sechs weitere Vereinigungen angeschlossen.
Berichte: USA fordern Ende der Angriffe in Straße von Hormus und stellen Iran Ultimatum
Die USA erhöhen im Streit über die Straße von Hormus den Druck auf den Iran. Washington habe Teheran eine Frist bis Samstag gesetzt, um öffentlich ein Ende der Attacken in der Meerenge zu erklären und zuzusichern, dass die Straße von Hormus für den Schiffsverkehr geöffnet sei, berichteten die US-Nachrichtenportale "Axios" und "Politico".
Mehr als 14.000 Menschen bringen sich in Taiwan vor Taifun "Bavi" in Sicherheit
Wegen des herannahenden Taifuns "Bavi" haben sich mehr als 14.000 Menschen im Norden Taiwans in Sicherheit gebracht. Mehr als 27.000 Haushalte waren am Samstag ohne Strom; zahlreiche Geschäfte blieben geschlossen. In der Hafenstadt Keelung östlich der Hauptstadt Taipeh waren bei starkem Wind und Regenfällen nur wenige Menschen auf der Straße.
Schnieder räumt Defizite bei Generalsanierungen von Bahnstrecken ein
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) hat Defizite bei den Generalsanierungen von Strecken durch die Deutsche Bahn eingeräumt. "Wir haben nicht alle Ziele erreicht, die wir vorher vereinbart haben", sagte Schnieder im Berlin Playbook Podcast des Nachrichtenmagazins "Politico" vom Samstag. Er forderte deswegen Aufklärung von dem Unternehmen.
Bericht: Regierung sieht hohe Dunkelziffer bei Sozialleistungsbetrug
Die Bundesregierung geht laut einem Bericht der "Welt am Sonntag" davon aus, dass Sozialleistungsbetrug deutlich häufiger vorkommt, als bislang bekannt ist. Es sei von "einer hohen Dunkelziffer nicht erfasster Fälle auszugehen", zitierte die Zeitung eine Sprecherin des Bundesarbeitsministeriums. "Leistungsmissbrauch bleibt oft unentdeckt, weil verschiedene betroffene Behörden nicht oder nicht ausreichend miteinander vernetzt sind", hieß es demnach weiter.
Vinicius Júnior entschuldigt sich bei Fans
Offensiv-Star Vinicius Júnior hat sich nach einigen Tagen des Nachdenkens mit einem emotionalen Statement zu Brasiliens WM-Aus zu Wort gemeldet. "Ich entschuldige mich, und ich werde für unseren Traum kämpfen, an die Weltspitze zurückzukehren", schrieb der 25-Jährige von Real Madrid bei Instagram.
Mission Klopp: DFB-Spitze trifft sich mit Wunsch-Bundestrainer
Erste Verhandlungsrunde mit Jürgen Klopp: DFB-Präsident Bernd Neuendorf und Bundesliga-Chef Hans-Joachim Watzke haben sich am Freitag mit ihrem erklärten Wunschkandidaten für den Bundestrainer-Posten in den USA getroffen, um Details einer Einigung zu besprechen. Klopp soll für einen WM-Zyklus bis 2030 unterschreiben. Nach Bild-Informationen traf sich das DFB-Duo nach seiner Ankunft am frühen Nachmittag Ortszeit mit dem 59-Jährigen und dessen Berater in einem Hotel am New Yorker Flughafen John F. Kennedy, das Gespräch soll mehr als vier Stunden gedauert haben.
Geiselnahme in Berlin: Mann hält Frau in Supermarkt seit Stunden in seiner Gewalt
Ein Mann hat in einem Supermarkt in Berlin eine Frau als Geisel genommen. Der Täter verschanze sich nach wie vor mit der Frau in dem Geschäft im Stadtteil Marienfelde, sagte ein Polizeisprecher am Samstagmorgen der Nachrichtenagentur AFP. Der Mann hatte die Geisel am Freitagabend gegen 22.00 Uhr in seine Gewalt gebracht.
Trump: Iran wird bei Mordanschlag auf mich "vollständig vernichtet"
US-Präsident Donald Trump hat dem Iran im Falle eines Mordanschlags auf ihn mit "vollständiger" Vernichtung gedroht. "1000 Raketen sind scharf gemacht und auf die Islamische Republik Iran gerichtet", erklärte Trump am Freitag. "Und Tausende weitere würden unmittelbar folgen, sollte die iranische Regierung ihre weltweit geäußerte Drohung wahr machen, den amtierenden Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika - in diesem Fall mich! - zu ermorden oder einen entsprechenden Versuch zu unternehmen."
Aldag kritisiert Evenepoel: "Absolut unnötig"
Die Unstimmigkeiten im Team von Red Bull-Bora-hansgrohe schlugen auch am Tag danach noch hohe Wellen. Rolf Aldag, bis 2025 Sportlicher Leiter beim deutschen Rennstall, übte im Anschluss der siebten Etappe der Tour de France deutliche Kritik an Remco Evenepoel. "Wir sind uns alle einig: Sowas gehört einfach nicht in die Öffentlichkeit. Wenn das seine Meinung ist, geht er zu Florian und bespricht es", sagte Aldag bei Eurosport.
"Bleibe hungrig": Zverev hat Lust auf Nachschlag
Die Sportwelt blickt auf den heiligsten aller Tennisplätze, selbst Bundeskanzler Friedrich Merz lässt sich das Spektakel im All England Club nicht entgehen - und Alexander Zverev hat auf dem Centre Court große Lust auf Nachschlag. "Ich bleibe konzentriert. Ich bleibe hungrig. Ich will mehr", sagte der Hamburger vor seinem Titel-Showdown in Wimbledon mit Jannik Sinner: "Ich möchte weiterhin auf höchstem Niveau spielen und weiter gewinnen."
Wadephul kündigt gemeinsame Libanon-Initiative mit Frankreich an
Vor dem deutsch-französischen Ministerrat in der kommenden Woche hat Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) eine gemeinsame Libanon-Initiative angekündigt. "Wir wollen mit Frankreich eine gemeinsame Politik für den Libanon formulieren, um die Chance auf einen Frieden im Nahen und Mittleren Osten zu erhöhen", sagte Wadephul dem "Tagesspiegel" (Samstagsausgabe). Zugleich zeigte er sich überzeugt, dass sowohl im Iran- als auch im Ukraine-Krieg jetzt ein guter Zeitpunkt für Verhandlungen sei.
Havanna-Syndrom: US-Regierung zahlt Betroffenen erste Entschädigungen
Als Havanna-Syndrom werden erstmals in Kuba aufgetretene mysteriöse Gesundheitsprobleme von US-Botschaftsmitarbeitern bezeichnet - nun hat die Regierung in Washington den ersten Betroffenen Entschädigungen gezahlt. Das Verteidigungsministerium teilte am Freitag mit, es habe Zahlungen in Höhe von fast drei Millionen Dollar (gut 2,6 Millionen Euro) geleistet. Dies seien "die ersten Zahlungen, welche die Regierung im Rahmen des Havanna-Gesetzes vorgenommen hat".
Klöckner kritisiert Fokus von Bundestagsabgeordneten auf Online-Netzwerke
Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) kritisiert den ihrer Ansicht nach zu starken Fokus von Abgeordneten auf Online-Netzwerke. Es könne nicht sein, dass das "Parlament nur noch als Bühne für das nächste Tiktok-Reel missbraucht wird und in Reden statt der Kolleginnen und Kollegen im Saal die eigenen Follower begrüßt werden", sagte sie der "Welt am Sonntag". Da gingen sie und ihre Präsidiumskollegen "sofort dazwischen".
Nach Trump-Drohung verschobene Brücken-Öffnung nach Kanada soll nun stattfinden
Die nach einer Drohung von US-Präsident Donald Trump verschobene Eröffnung einer Brücke nach Kanada soll nun noch in diesem Monat stattfinden. Als neuer Termin für die Inbetriebnahme des milliardenteuren Bauwerks sei der 27. Juli festgelegt worden, teilte am Freitag das kanadische Infrastrukturministerium mit. Ursprünglich hätte die Brücke bereits vor einem Monat eröffnet werden sollen.
Zum zweiten Mal in fünf Tagen: Neuer landesweiter Stromausfall in Kuba
Zum zweiten Mal innerhalb von fünf Tagen ist in Kuba am Freitag landesweit der Strom ausgefallen. Ein "vollständiger Zusammenbruch des nationalen Stromnetzes" habe sich am Nachmittag gegen 16.30 Uhr (Ortszeit, 22.30 Uhr MESZ) ereignet, erklärte der staatliche Energieversorger UNE in Onlinemedien. Es war bereits der vierte Stromausfall seit Jahresbeginn.
Hunderte Babys in Peru nach Norwegens Fußballstar Erling Haaland benannt
Norwegens Fußballstar Erling Haaland erfreut sich in Peru offenbar besonderer Beliebtheit: Hunderte Neugeborene wurden nach dem 25-jährigen Stürmer benannt. Es hätten bereits 468 Babys von ihren Eltern den Namen "Haaland" bekommen, teilte am Freitag die nationale Meldebehörde mit. Hinzu kämen 91 Babys, die sogar den kompletten Namen "Erling Haaland" erhielten.
Trump-Regierung weicht Artenschutzgesetz auf
Die Regierung von US-Präsident Donald Trump weicht den Schutz gefährdeter Tier- und Pflanzenarten auf. Die entsprechende Neuregelung des Artenschutzgesetzes wurde am Freitag beschlossen, wie das Innenministerium in Washington mitteilte. Naturschützer reagierten entsetzt und warnten, dass dadurch der Zerstörung von Lebensräumen Tür und Tor geöffnet werde.
Erstmals seit vier Jahren: Harry und Familie von Charles und Camilla empfangen
Erstmals seit vier Jahren hat der britische König Charles III. Medienberichten zufolge seinen Sohn Harry und dessen Familie empfangen. Bei dem Treffen am Freitag war auch Königin Camilla zugegen, wie britische Medien unter Berufung auf den Buckingham-Palast berichteten. Harrys Ehefrau Meghan und die beiden Kinder Archie und Lilibet reisten demnach extra aus einem nicht näher bekannten Ort in Europa zu dem Familientreffen an.
Rufe nach Aufschub der Klimaneutralität Deutschlands um fünf Jahre
In der Diskussion um die Klimaneutralität Deutschlands werden Rufe nach einem Aufschub um fünf Jahre lauter. Das derzeitige nationale Ziel der Dekarbonisierung bis 2045 sei nicht sinnvoll und sollte an das europäische Zieljahr 2050 angepasst werden, forderten unter anderem Arbeitnehmer- und Arbeitgeber-Vertreter in der "Welt am Sonntag".
Zahl der Erdbeben-Toten in Venezuela steigt auf über 4000
Gut zwei Wochen nach dem schweren Doppel-Erdbeben in Venezuela ist die Zahl der Todesopfer auf mehr als 4000 gestiegen. Bislang seien 4118 Todesopfer gemeldet worden, teilte am Freitag Parlamentspräsident Jorge Rodríguez mit. Die Zahl der Verletzten liege bei 16.740. Zudem werden noch immer tausende Menschen vermisst, zu deren genauer Zahl machte die Regierung aber weiter keine Angaben.
Apple verklagt OpenAI wegen Diebstahls von Geschäftsgeheimnissen
Der US-Konzern Apple wirft dem KI-Unternehmen OpenAI den Diebstahl von Geschäftsgeheimnissen vor und ist deshalb vor Gericht gezogen. Die Klage sei bei einem Bundesgericht in Kalifornien eingereicht worden, teilte der iPhone-Hersteller am Freitag mit. OpenAI versuche aggressiv, Mitarbeiter von Apple abzuwerben und vertrauliche Informationen zu erlangen.
Taylor Swift zahlt New York umgerechnet 140.000 Euro für Hochzeit
Popstar Taylor Swift hat der Stadt New York umgerechnet rund 140.000 Euro für die durch ihre Hochzeit entstandenen Kosten bezahlt, etwa für den Polizeieinsatz. Das sagte Bürgermeister Zohran Mamdani am Freitag mit Blick auf die Hochzeit der Sängerin mit US-Footballer Travis Kelce am vergangenen Wochenende im Madison Square Garden. Die Rechnung sei von Swift bereits beglichen worden.
Merino rettet Spanien: Jetzt Giganten-Duell gegen Frankreich
Spanien ist auch gegen Außenseiter Belgien seiner Rolle als WM-Favorit gerecht geworden. Der Europameister zog durch ein etwas holpriges, aber am Ende verdientes 2:1 (1:1) gegen mutige, aber auch unterlegene Rote Teufel ins Halbfinale von Dallas ein. Dort trifft die Mannschaft von Trainer Luis de la Fuente am Dienstag in einer Art vorweggenommenem Endspiel auf Topfavorit Frankreich.
Britische Polizei nimmt nach Tod von Ex-Ministerin Mordermittlungen auf
Nach dem Tod einer ehemaligen Ministerin hat die britische Polizei Mordermittlungen eingeleitet. Ein 26-jähriger Brite sei in Zusammenhang mit dem Tod der 78 Jahre alten Ann Widdecombe festgenommen worden, teilte die Polizei am Freitag mit. Die konservative Politikerin war am Donnerstag tot in ihrem Haus im Südwesten Englands aufgefunden worden. Widdecombe hatte für den Brexit gekämpft und war später zu der rechtspopulistischen Partei Reform UK gewechselt.
Regisseur Christopher Nolan hat für "KI-Schmodder" nichts übrig
Oscar-Preisträger Christopher Nolan hat keine Angst davor, dass Künstliche Intelligenz (KI) seine Arbeit als Regisseur überflüssig machen könnte. Er habe noch nie eine Technik erlebt, die an der Wall Street, bei Investoren und bei Tech-Unternehmen so erfolgreich sei, die aber gleichzeitig vom Publikum so sehr abgelehnt werde, sagte Nolan der Nachrichtenagentur AFP in Paris, wo er seinen neuen Film "Die Odyssee" vorgestellt hatte.
US-Zeugen widersprechen ICE nach Todesschüssen auf Mexikaner
Nach tödlichen Schüssen auf einen Mexikaner bei einem Einsatz der umstrittenen US-Einwanderungsbehörde ICE haben Augenzeugen der offiziellen Darstellung widersprochen, es habe sich um "Notwehr" gehandelt. Der Anwalt der Zeugen, Hugo Balderas-Ibarra, sagte am Freitag, der Mexikaner habe sein Fahrzeug nicht "als tödliche Waffe" eingesetzt, wie von ICE und dem Heimatschutzministerium behauptet.
Djokovic plant Rückkehr nach Wimbledon
Novak Djokovic packte seine Sachen, applaudierte dem Publikum am Centre Court der Church Road und verschwand in den Katakomben. Was für manchen Beobachter wie ein Abschied für immer aussah, soll lediglich ein Abschied auf Zeit sein. Auf die Frage, ob er noch einmal zum Rasenklassiker zurückkehren werde, antwortete der serbische Grand-Slam-Rekordsieger: "Das würde ich gerne, zumindest noch ein Mal. Mal sehen." Das klare Aus beim 4:6, 4:6, 4:6 im Halbfinale gegen Jannik Sinner hatte allerdings seine Spuren hinterlassen.
Berlins Finanz- und Kultursenator Evers für Wegner-Nachfolge nominiert
Die Kreisvorsitzenden der Berliner CDU haben Finanz- und Kultursenator Stefan Evers (CDU) als Spitzenkandidaten für die Abgeordnetenhauswahl im September nominiert. In einem am Freitagabend veröffentlichten Beitrag im Online-Netzwerk X hieß es, der CDU-Landesvorstand werde dazu "zeitnah zusammenkommen". Zuvor am Tag hatte der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) auf die Spitzenkandidatur verzichtet. Wegner hatte die Unwahrheit über seine Krisenkommunikation während des Stromausfalls im Januar gesagt.
Prinz Harry und Familie erstmals seit 2022 von König Charles und Camilla empfangen
Erstmals seit vier Jahren hat der britische König Charles III. seinen Sohn Prinz Harry und dessen Familie empfangen. Bei dem Treffen am Freitag in London war auch Charles' Frau Camilla zugegen, wie britische Medien unter Berufung auf den Buckingham-Palast berichteten. Laut der Nachrichtenagentur Press Association waren Harrys Ehefrau Meghan und die beiden Kinder Archie und Lilibet aus einem nicht näher bekannten Ort in Europa für das Treffen angereist. Harry hielt sich bereits seit Montag in Großbritannien auf.
CDU-Kreise: Berlins Finanz- und Kultursenator Evers als Spitzenkandidat nominiert
Die Kreisvorsitzenden der Berliner CDU haben Finanz- und Kultursenator Stefan Evers (CDU) als Spitzenkandidaten für die Abgeordnetenhauswahl im September nominiert. Dies erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Freitagabend aus Parteikreisen. Zuvor am Tag hatte der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) auf die Spitzenkandidatur verzichtet, womit er auf die anhaltende Kritik an seiner Kommunikation beim Stromausfall im Januar reagierte. Wegner hatte die Unwahrheit über sein Krisenmanagement gesagt.