Bundesforschungsministerin Bär fordert "positivere Erzählung" von KI
Bundesforschungsministerin Dorothee Bär (CSU) hat anlässlich des internationalen Investitionsgipfels in Berlin eine positivere Erzählung von Künstlicher Intelligenz (KI) gefordert. "Wir müssen die KI-Geschichte wesentlich positiver erzählen", sagte Bär am Dienstag im ARD-"Morgenmagazin. Es habe immer Umbrüche gegeben. Am Ende sei es trotzdem immer weitergegangen. "Die Stummfilme haben auch mal gegen den Tonfilm demonstriert", fügte Bär hinzu.
KI werde in Deutschland einen Siegeszug einläuten, wenn sie auch angewendet werde. Der deutsche Mittelstand habe dabei weltweit das größte Potenzial. "Um diesen Mittelstand beneidet uns jeder", ergänzte Bär.
Zum internationalen Investitionsgipfel in Berlin werden am Dienstag zahlreiche Unternehmenschefs erwartet. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte den Gipfel am Montagabend eröffnet und dabei für Investitionen geworben. Zu dem Treffen reisen laut Bundesregierung etwa 200 Unternehmenschefs aus dem In- und Ausland an. Der Chef des US-Chipriesen Nvidia, Jensen Huang, nahm am Montag zur Eröffnung an einem Bühnengespräch mit Merz teil. Die Bundesregierung und Nvidia vereinbarten eine Zusammenarbeit bei der KI-Entwicklung.
V.Perez--SFF