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Zwei Syrer wegen Foltervorwürfen in Österreich vor Gericht
Wegen Foltervorwürfen müssen sich seit Montag ein früherer syrischer General und ein ehemaliger ranghoher syrischer Polizeibeamter in Österreich vor Gericht verantworten. Ihnen wird vorgeworfen, während der Herrschaft des später gestürzten Machthabers Baschar al-Assad Oppositionelle in Syrien gefoltert zu haben. Die beiden Männer sollen die ihnen zur Last gelegten Taten zwischen April 2011 und März 2013 in Rakka begangen haben. Ihnen drohen jeweils zehn Jahre Haft.
Drei Menschen in Urlaub erstochen: Junger Verdächtiger in Rheinland-Pfalz angeklagt
Weil er im Urlaub drei Familienmitglieder erstochen haben soll, ist ein 19-Jähriger in Rheinland-Pfalz angeklagt worden. Die Staatsanwaltschaft Trier wirft ihm einmal Mord und zweimal Totschlag vor, wie sie am Montag mitteilte. Der junge Deutsche soll die Taten im Dezember auf den Kapverden vor der Westküste Afrikas begangen haben, er wurde wenig später in Portugal festgenommen.
ADAC rechnet mit dichtem Verkehr und Staus an Fronleichnamswochenende
Der ADAC rechnet für das bevorstehende Fronleichnamswochenende mit erheblich mehr Verkehr auf den deutschen Autobahnen. Viele Reisende aus Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland nutzten den Feiertag am Donnerstag für einen Kurzurlaub, teilte der Automobilklub am Montag in München mit. Hinzu kämen das Ferienende in Bayern und Baden-Württemberg sowie zahlreiche Autobahnbaustellen.
Unfall auf Schiff in Hamburger Hafen: Mann stirbt bei Kranreparatur
Ein 43-Jähriger ist bei einem Unfall auf einem Seeschiff im Hamburger Hafen unter einem Bordkran eingeklemmt und tödlich verletzt worden. Wie die Polizei in der Hansestadt am Montag mitteilte, war der Mann mit Reparaturarbeiten an dem Kran befasst. Dabei löste sich eine Druckleitung, wodurch sich das Gerät schlagartig absenkte und ihn einklemmte.
Motorradfahrer gerät in Gegenverkehr: 16-jähriger Rollerfahrer stirbt auf Landstraße
in 16-jähriger Rollerfahrer ist auf einer Landstraße bei Krummhörn in Niedersachsen von einem Motorradfahrer gerammt und tödlich verletzt worden. Wie die Polizei in Aurich am Montag mitteilte, geriet der 28-jährige Motorradfahrer am Sonntagabend in einer Kurve auf die Gegenfahrbahn. Dort prallte er mit dem entgegenkommenden Jugendlichen zusammen.
31-Jähriger in Oberfranken getötet - 25-Jährige festgenommen
In Bayern ist ein 31-jähriger Mann offenbar Opfer eines Tötungsdelikts geworden. Er wurde am frühen Sonntagmorgen leblos in einer Wohnung im oberfränkischen Konradsreuth gefunden, wie die Polizei am Sonntagabend in Bayreuth mitteilte. Ersten Feststellungen zufolge starb er eines gewaltsamen Todes.
Zufällig vorbeikommende Radfahrerin rettet vier Menschen aus der Ruhr bei Bochum
Eine zufällig vorbeikommende Radfahrerin hat vier bei einem Familienausflug in die Ruhr gestürzte Menschen gerettet. Wie die Feuerwehr Bochum mitteilte, griff sie "beherzt" ein und zog am Sonntagnachmittag alle vier Betroffenen aus dem Wasser. Eine in den Fluss geratene Frau war demnach bereits bewusstlos. Die Radfahrerin, bei der es sich nach Angaben der Feuerwehr um eine Ärztin handelte, leitete Erste-Hilfe-Maßnahmen ein.
Frontalzusammenstoß auf Bundesstraße bei Unwetter: Zwei Tote in Baden-Württemberg
Während des Durchzugs einer Gewitterfront sind in der Region Karlsruhe am Sonntag zwei Menschen bei einem Autounfall ums Leben gekommen. "Mutmaßlich infolge von Aquaplaning" sei es auf einer Bundesstraße bei Bruchsal zu einem Frontalzusammenstoß zweier Autos gekommen, teilte die Polizei in Karlsruhe mit. Der 55-jährige Fahrer eines der beiden Wagen sowie dessen ein Jahr jüngere Beifahrerin starben demnach am Unglücksort.
Weltkriegsbomben in Osnabrück unschädlich gemacht: Rund 1600 Menschen betroffen
In Osnabrück haben Experten des Kampfmittelräumdiensts am Sonntag zwei Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg unschädlich gemacht. Rund 1600 Anwohner mussten währenddessen nach Angaben der niedersächsischen Stadt ihre Häuser und Wohnungen für mehrere Stunden verlassen. Einer der beiden je 50 Kilogramm schweren Blindgänger wurde entschärft, den anderen mussten die Spezialisten demnach kontrolliert sprengen.
38-Jährige in Wohnung in Chemnitz getötet - Verdächtiger in Tschechien gefasst
In einer Wohnung in Chemnitz ist am Sonntag eine 38-Jährige mutmaßlich von einem nahen Verwandten angegriffen und tödlich verletzt worden. Wie die Polizei in der sächsischen Stadt erklärte, verletzte der Angreifer darüber hinaus eine weitere 20-jährige Angehörige schwer. Der 45-Jährige flüchtete demnach anschließend mit einem Auto nach Tschechien. Dort wurde er kurz darauf auf einer Autobahn aufgespürt und von tschechischen Polizisten gefasst.
Passant in Köln durch Schüsse aus Auto verletzt - außerdem Explosion an Shishabar
In Köln ist am frühen Sonntagmorgen ein Passant durch Schüsse aus einem fahrenden Auto schwer verletzt worden. Tatmotiv und Hintergründe seien unklar, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft in der nordrhein-westfälischen Stadt mit. Der 32-Jährige sei gegen 4.30 Uhr an einer Straße im Stadtteil Neustadt-Süd getroffen und anschließend in einer Klinik operiert worden.
Tödlicher Streit auf Straße in Bergkamen - 40-Jähriger stirbt nach Auseinandersetzung
Im nordrhein-westfälischen Bergkamen ist ein 40-Jähriger bei einer Auseinandersetzung mit mehreren Beteiligten ums Leben gekommen. Er starb trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen noch am Tatort, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Dortmund am Sonntag mitteilten. Ein weiterer Beteiligter wurde bei dem Zwischenfall, der sich am Samstagabend auf einer Straße ereignete, demnach schwer verletzt.
Senior verliert Kontrolle über Auto - Toter nach Irrfahrt auf Drogeriemarktparkplatz
Ein 75-Jähriger hat in Baden-Württemberg die Kontrolle über sein Auto verloren und nach einer Irrfahrt auf dem Parkplatz eines Drogeriemarkts einen tödlichen Unfall verursacht. Er fuhr nach Polizeiangaben zunächst über einen Radweg und eine Wiese, bevor er auf dem Parkplatz einen 73-Jährigen erfasste, der gerade am Kofferraum seines eigenen Wagens stand. Der 73-Jährige starb. Der Unfallfahrer selbst wurde bei dem Unglücksgeschehen in der Gemeinde Dotternhausen schwer verletzt.
Schiff nach Hantavirus-Ausbruch desinfiziert: Behörden erlauben "Hondius" Weiterfahrt
Nach dem tödlichen Hantavirus-Ausbruch auf der "Hondius" ist das Kreuzfahrtschiff nach Angaben der niederländischen Behörden erfolgreich gesäubert und desinfiziert worden. Das Schiff könne wieder in See stechen, erklärte die Gesundheitsbehörde von Rotterdam am Samstag. Die "Hondius" sei "effektiv gesäubert und die Desinfektion im Einklang mit den vorgeschriebenen Richtlinien ausgeführt" worden.
Türkische Oppositionspartei CHP nach Absetzung ihres Vorsitzenden zunehmend gespalten
Rund eine Woche nach der richterlichen Absetzung des Chefs der größten türkischen Oppositionschefs CHP, Özgür Özel, hat der von der Justiz ernannte Parteivorsitzende Kemal Kilicdaroglu erstmals die CHP-Zentrale in Ankara besucht. Ein von seinem Team am Samstag in Onlinediensten geteiltes Foto zeigt Kilicdaroglu an seinem Schreibtisch sitzend, vor ihm gut sichtbar ein Exemplar der Parteisatzung.
USA: Festnahmen nach Protesten vor Abschiebezentrum
Nach Zusammenstößen vor einem US-Abschiebezentrum westlich von New York haben die Behörden mehrere Demonstranten festgenommen. US-Heimatschutzminister Markwayne Mullin sprach am Freitag im Onlinedienst X von neun Festnahmen in der Stadt Newark im Bundesstaat New Jersey. In dem Abschiebezentrum der Einwanderungsbehörde ICE war es zu einem Hungerstreik und Arbeitsniederlegungen von Migranten gegen die Bedingungen in dem Lager gekommen.
US-Richterin blockiert Milliardenfonds für Trump-Anhänger
Eine US-Bundesrichterin hat vorerst einen geplanten Milliardenfonds blockiert, aus dem Anhänger von US-Präsident Donald Trump Entschädigungen für angebliche Justizfehler unter der demokratischen Vorgängerregierung erhalten sollen. Die Richterin Leonie Brinkema vom östlichen Bezirksgericht in Virginia wies die Regierung an, weder Geld in den Fonds einzuzahlen noch Mittel "unwiderruflich auszuschütten". Die oppositionellen Demokraten sprechen von einem "Schmiergeldfonds", aber auch im Regierungslager gibt es Widerstand.
Topmanager von Autobauer VW scheitern mit Schadenersatzklagen gegen Konzern
Zwei Topmanager des Automobilkonzerns Volkswagen sind vor dem niedersächsischen Landesarbeitsgericht in zweiter Instanz mit Schadenersatzklagen gegen ihren Arbeitgeber gescheitert. Das Gericht in Hannover wies die von den beiden Führungskräften eingelegten Berufungen nach eigenen Angaben vom Freitag ab. Die Manager hatten demnach argumentiert, nach internen Hinweisen auf Regelverstöße vom Konzern benachteiligt worden zu sein.
Trotz antisemitischer Äußerungen: Kanye West darf in den Niederlanden auftreten
Trotz antisemitischer Äußerungen darf der umstrittene US-Rapper Kanye West im Juni auf zwei Konzerten im niederländischen Arnheim auftreten. Der Minister für Asyl und Migration, Bart van den Brink, erklärte am Freitag, für ein Einreiseverbot müssten "klare Gründe" vorliegen. Solche Gründe seien "in den vorgenommenen Analysen" aber nicht gefunden worden.
Israelfeindlicher Vorfall auf Hamburger Straßenfest: Männer attackiert und verletzt
Bei einem mutmaßlich israelfeindlichen Vorfall auf einem Straßenfest in Hamburg sind zwei Männer von mehreren Unbekannten attackiert und verletzt worden. Einem 41-Jährigen wurde ins Gesicht geschlagen und sein 43-jähriger Begleiter zu Boden gestoßen, wie die Polizei in der Hansestadt am Freitag mitteilte.
Japanischer Drachensegler stirbt bei Absturz in Ammergauer Alpen
Ein japanischer Drachensegler ist bei einem Unfall in Bayern ums Leben gekommen. Der 62-Jährige flog am Donnerstagnachmittag mit seinem Hängegleiter im Bereich der Ammergauer Alpen, wie die Polizei am Freitag in Füssen mitteilte. Am Buchberg stürzte der erfahrene Pilot ab. Eine mögliche Ursache nannte die Polizei nicht.
Dutzende Hühner und Küken in Gehege in Nordrhein-Westfalen getötet
Unbekannte haben in einem Geflügelgehege im nordrhein-westfälischen Goch mehr als zwei Dutzend Hähne, Hennen und Küken getötet. Wie die Polizei am Freitag in Kleve mitteilte, stahlen die Unbekannten aus dem Gehege in einem Garten darüber hinaus mehr als ein Dutzend Legehennen. Die Kriminalpolizei geht nach der vorgefundenen Spurenlage davon aus, dass die Tiere durch "menschliches Handeln" getötet wurden.
USA stufen die zwei größten kriminellen Banden Brasiliens als Terrororganisationen ein
Die USA stufen die beiden größten kriminellen Banden Brasiliens künftig als Terrororganisationen ein. Die Banden Comando Vermelho (CV) und Primeiro Comando da Capital (PCC) gehörten zu den "gewalttätigsten kriminellen Organisationen" des südamerikanischen Landes, begründete US-Außenminister Marco Rubio die Entscheidung am Donnerstag (Ortszeit), die am Freitag kommender Woche in Kraft tritt.
25-Jähriger stirbt nach Schlägerei in Bremen - mutmaßlicher Täter flüchtig
In Bremen ist ein 25-Jähriger an den Folgen einer körperlichen Auseinandersetzung gestorben. Ein Passant hatte den Mann am Dienstagabend an einer Haltestelle auf dem Boden liegend gefunden, wie die Polizei am Freitag in der Hansestadt mitteilte. Er hatte eine lebensgefährliche Kopfverletzung und war nicht ansprechbar.
Mitbewohner in Streit um Lärmbelästigung getötet: Viereinhalb Jahre Haft
Wegen der Tötung eines Mitbewohners in einer Gemeinschaftsunterkunft für Arbeiter in Niedersachsen ist ein Mann zu einer Freiheitsstrafe von viereinhalb Jahren verurteilt worden. Das Landgericht Oldenburg sprach den 23-Jährigen des Totschlags schuldig, wie eine Sprecherin am Freitag sagte.
Vorwurf der Falschaussage zu Maut: Ex-Verkehrsminister Scheuer soll vor Gericht
Im Zusammenhang mit der gescheiterten Autobahnmaut muss sich der ehemalige Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) wegen einer mutmaßlichen Falschaussage vor Gericht verantworten. Das Landgericht Berlin ließ die Anklage gegen den früheren Politiker und heutigen Unternehmer zu, wie es am Freitag mitteilte. Ein Termin für die Gerichtsverhandlung steht noch nicht fest.
Autofahrer fährt bei Kehl auf Polizisten zu: Beamte geben Schüsse ab
Bundespolizisten haben an der deutsch-französischen Grenze bei Kehl in Baden-Württemberg auf ein flüchtendes Auto geschossen. Der mutmaßliche Fahrer, ein 21-Jähriger, war zuvor gezielt auf Beamte zugefahren, wie die Polizei in Offenburg am Freitag mitteilte. Das Auto sollte demnach in der Nacht an der Europabrücke bei der Einreise nach Deutschland von der Bundespolizei kontrolliert werden.
Gewaltiger Feuerball: Blue-Origin-Rakete explodiert bei Test auf der Startrampe
Massiver Rückschlag für das Raumfahrtunternehmen von US-Milliardär Jeff Bezos: Eine Rakete von Blue Origin ist bei einem Test auf der Startrampe explodiert. Auf einem Video des Vorfalls war am Donnerstag zu sehen, wie auf dem Raumfahrtstützpunkt Cape Canaveral im Bundesstaat Florida zunächst Rauch unter der 98 Meter hohen Rakete aufsteigt - und diese dann in einem gewaltigen Feuerball explodiert. Bei dem Vorfall wurde nach Behördenangaben niemand verletzt.
Anschlagsplan gegen Taylor-Swift-Konzert in Wien: 15 Jahre Haft für Angeklagten
Im Prozess um einen geplanten Anschlag auf ein Taylor-Swift-Konzert in Wien ist der Angeklagte zu 15 Jahren Haft verurteilt worden. Die Geschworenen sprachen den 21-jährigen Österreicher am Donnerstagabend in allen Anklagepunkten für schuldig. Ein weiterer Angeklagter wurde wegen Bildung einer Verschwörung im Namen der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) zu zwölf Jahren Haft verurteilt.
Bericht: Guatemala billigt US-Militäreinsätze gegen Drogenbanden
Nach Ecuador hat offenbar auch Guatemala US-Militäreinsätze gegen Drogenbanden im eigenen Land gebilligt. Die "New York Times" berichtete am Donnerstag, das mittelamerikanische Land habe gemeinsamen Angriffen mit US-Streitkräften zugestimmt. Sie sollten ab Juni beginnen, berichtete das Blatt unter Berufung auf mehrere Quellen.
Unicef prangert Frankreichs Umgang mit Kindesmissbrauch an
Das Kinderhilfswerk Unicef hat Frankreich für seinen Umgang mit Kindesmissbrauch scharf kritisiert. Die jüngsten Verdachtsfälle in der Nachmittagsbetreuung von Vor- und Grundschulkindern zeugten von "strukturellen Mängeln, wie etwa fehlender Koordination und mangelnden Absprachen zwischen den Behörden", sagte die Vorsitzende von Unicef Frankreich, Adeline Hazan, am Donnerstag in Paris.
Ärger über Kontrolle als Motiv: Mordanklage nach tödlichem Angriff auf Zugbegleiter
Rund vier Monate nach der tödlichen Attacke auf einen Zugbegleiter in Rheinland-Pfalz ist der 26-jährige Verdächtige wegen Mordes angeklagt worden. Es sei von einer Tat aus niedrigen Beweggründen auszugehen, erklärte die Staatsanwaltschaft Zweibrücken am Donnerstag. Der schwarzfahrende Beschuldigte hatte dem dem Zugbegleiter laut Anklage im Februar bei einer Fahrkartenkontrolle mehrere wuchtige Schläge versetzt. Die Tat sorgte für Entsetzen.