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Getöteter US-Influencer Kirk: Mutmaßlicher Attentäter muss wegen Mordes vor Gericht
Fast ein Jahr nach dem gewaltsamen Tod des ultrarechten US-Aktivisten Charlie Kirk muss sich der mutmaßliche Attentäter wegen Mordes vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft verfüge über ausreichende Beweise gegen Tyler R., erklärte der Richter Tony Graf im US-Bundesstaat Utah am Dienstag (Ortszeit). Auf Grundlage der Aktenlage und der Schriftsätze aller Parteien werde nun die Hauptverhandlung anberaumt. Tyler R. plädierte nach der Ankündigung auf "nicht schuldig". Kirks Witwe nannte den Richterbeschluss einen "wichtigen Schritt" auf dem Weg zur Gerechtigkeit.
Eine Woche nach Sturzflut: Kaum noch Hoffnung auf Überlebende in Tunneln in Nepal
Eine Woche nach der Flutkatastrophe im Himalaya schwindet in Nepal die Hoffnung, in verschütteten Tunneln noch überlebende Arbeiter von Wasserkraftwerken zu finden. Bisher wurden in den Tunneln keine Überlebenden gefunden, wie die nepalesische Katastrophenschutzbehörde am Mittwoch bestätigte. Die Grabungen mussten stattdessen immer wieder in blockierten Tunnelschächten unterbrochen werden.
40 E-Scooter in Flusslauf in Bremen entdeckt: Hintergründe unklar
Gleich 40 E-Scooter sind in Bremen aus einem kleinen Nebenfluss der Wümme geborgen worden. Die Fahrzeuge lagen verteilt über eine Strecke von einigen hundert Metern in der Kleinen Wümme, wie die Polizei in der Hansestadt am Mittwoch berichtete. Gefunden wurden sie am Dienstag von Mitarbeitern des Bremischen Deichverbands, Polizisten unterstützten die Bergung.
Tür von ICE öffnet sich in Bayern während Fahrt mit Tempo 200 - niemand verletzt
Weil sich die Tür eines ICE während der Fahrt öffnete, sind Polizei und Feuerwehr in Bayern zu einem Großeinsatz ausgerückt. Wie die Bundespolizei in München am Mittwoch mitteilte, war der ICE am Dienstagabend auf der Fahrt von München nach Dortmund, als sich kurz vor dem Schönrain-Tunnel hinter Wiesenfeld aus unklarer Ursache eine Tür öffnete.
EU-Gericht weist Klage ab: Keine strengeren Regeln für Microsoft-Browser Edge
Microsoft muss sich mit seinem Internetbrowser Edge in der Europäischen Union nicht an die schärferen Regeln des Gesetzes für digitale Märkte halten. Das EU-Gericht bestätigte am Mittwoch in Luxemburg die entsprechende Einschätzung der Kommission. Eine Klage des Konkurrenten Opera hatte damit keinen Erfolg. (Az. T-357/24)
Explosion und verdächtiger Gegenstand: Augsburger Hauptbahnhof zeitweise gesperrt
In Augsburg hat sich in der Nacht zum Mittwoch in der Nähe des Hauptbahnhofs eine Explosion mit zwei Leichtverletzten ereignet. Zudem wurde ein verdächtiger Gegenstand gefunden, wie die Polizei in der bayerischen Stadt mitteilte. Der Zugverkehr wurde vorübergehend eingestellt, bevor Entwarnung gegeben wurde. Die Polizei war im Großeinsatz.
Studie: Angst vor Kriminalität in Teilen Ostdeutschlands besonders groß
Die Menschen in Sachsen-Anhalt sowie weiten Teilen Sachsens und Berlin haben einer Studie zufolge deutschlandweit am meisten Angst vor Kriminalität. Laut einer Auswertung einer Befragung durch das Münchner Ifo-Institut, die am Mittwoch veröffentlicht wurde, schätzten die Menschen dort das Risiko, in den kommenden zwölf Monaten Opfer eines Verbrechens zu werden, am höchsten ein. Dazu zählen Wohnungseinbruch, Diebstahl, Körperverletzung, sexuelle Gewalt, Hasskriminalität und digitaler Identitätsdiebstahl.
Zwei Menschen auf Firmengelände in Hamburg getötet
Auf einem Firmengelände in Hamburg sind zwei Menschen mutmaßlich erschossen worden. Die beiden Männer erlagen ihren Verletzungen noch vor Ort, wie ein Polizeisprecher in der Hansestadt am Mittwoch sagte. Demnach waren die Einsatzkräfte am Dienstagabend nach Schussgeräuschen in den Stadtteil St. Pauli gerufen worden.
35-Jähriger in Hessen nach mutmaßlichem Giftmord festgenommen
Mehr als ein Jahr nach dem Gifttod eines 30-Jährigen ist in Hessen ein 35-Jähriger wegen Mordverdachts festgenommen worden. Der Mann steht im Verdacht, dem 30-Jährigen heimlich Gift verabreicht zu haben, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Gießen am Mittwoch mitteilten. Ein Ermittlungsrichter ordnete Untersuchungshaft an.
Kraftwerksabschaltungen nach Vorfall an NRW-Umspannwerk - Polizei spricht von Vorsatz
Ein Vorfall an einem Umspannwerk von Amprion in Bergheim in Nordrhein-Westfalen hat massive Kraftwerksabschaltungen ausgelöst. Die Polizei sei am Dienstagabend wegen eines Kurzschlusses und mehrerer ausgefallener Leitungen zu dem Umspannwerk gerufen worden, sagte ein Sprecher der Polizei Essen am Mittwoch. "Wir gehen nicht von einer technischen Störung, sondern von einer vorsätzlichen Tat aus", sagte der Sprecher.
Explosion und verdächtiger Gegenstand: Augsburger Hauptbahnhof gesperrt
In Augsburg hat sich am Mittwoch in der Nähe des Hauptbahnhofs eine Explosion ereignet. Zudem wurde ein verdächtiger Gegenstand gefunden, wie die Polizei in der bayerischen Stadt mitteilte. Der Zugverkehr wurde eingestellt. Die Polizei war mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort.
Leitungsausfall an Umspannwerk in Bergheim - Polizei geht von "vorsätzlicher Tat" aus
An einem Umspannwerk von Amprion in Bergheim in Nordrhein-Westfalen hat es einen Großeinsatz gegeben. Die Polizei sei am Dienstagabend wegen eines Kurzschlusses und mehrerer ausgefallener Leitungen zu dem Umspannwerk gerufen worden, sagte ein Sprecher der Polizei Essen der Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch. "Wir gehen nicht von einer technischen Störung, sondern von einer vorsätzlichen Tat aus", sagte der Sprecher.
Explosion am Augsburger Hauptbahnhof - Zwei Leichtverletzte
In Augsburg ist es in der Nähe des Hauptbahnhofs zu einer Explosion gekommen, durch die zwei Menschen leicht verletzt wurden. Die Explosion habe sich in der Bahnhofstraße nahe des Eingangs zum Bahnhof ereignet, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Schwaben Nord der Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch. Dabei sei ein "bislang unbekannter" Gegenstand explodiert. Zwei Menschen hätten ein Knalltrauma erlitten. Fensterscheiben umliegender Gebäude seien beschädigt worden.
EU-Gericht urteilt über Klage zu Klimazielen für 2030
Das Gericht der Europäischen Union in Luxemburg entscheidet am Mittwoch (09.30 Uhr) über eine Klimaklage. Die beiden Organisationen Climate Action Network (CAN) und Global Legal Action Network (Glan) wollen erreichen, dass die EU ihre Klimaziele für 2030 erhöht. Vor der Klage riefen sie vergeblich die EU-Kommission dazu auf, die nationalen Klimaziele für die Mitgliedsländer bis 2030 zu verschärfen. (Az. T-120/24)
Venezuelas wichtigster Flughafen nimmt nach verheerendem Erdbeben Betrieb wieder auf
Rund zehn Wochen nach dem verheerenden Doppel-Erdbeben in Venezuela hat der wichtigste Flughafen des Landes wieder seinen Betrieb aufgenommen. Der bei den Beben schwer beschädigte internationale Flughafen Simón Bolívar nahe der Hauptstadt Caracas sei am Dienstag nach intensiven Reparaturarbeiten wieder für Passagierflüge geöffnet worden, sagte der venezolanische Verkehrsminister Francisco Garcés. Nach Angaben des Flughafens hob eine erste Passagiermaschine um 10.00 Uhr Ortszeit Richtung Mexiko ab. Eine halbe Stunde später sei dann ein anderes Flugzeug gelandet.
Nepals Außenminister nennt Sturzflut "Warnsignal" für Risiken des Klimawandels
Der verheerende Gletscherabbruch in Nepal und die darauffolgende tödliche Sturzflut sind nach Ansicht des nepalesischen Außenministers Shisir Khanal ein "Warnsignal" für die wachsenden Risiken, die der Klimawandel für sein Land darstellt. "Wir rufen die internationale Gemeinschaft auf, das sich verändernde Klima im Himalaya als dringendes Problem zu betrachten", sagte er am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP.
Fährunglück vor Nordzypern: Schiffswrack in Tiefe von 550 Metern geortet
Nach dem tödlichen Fährunglück vor Nordzypern haben Einsatzkräfte das Wrack mithilfe einer Unterwasserdrohne geortet. Das gesunkene Schiff sei in einer Tiefe von 550 Metern entdeckt worden, erklärte Nordzyperns Präsident Tufan Erhürman am Dienstag. Die Suche nach den Vermissten werde fortgesetzt.
Weltkriegsbombe in Wilhelmshaven entschärft: Mehr als 13.000 Betroffene
Wegen der Entschärfung einer Weltkriegsbombe in Wilhelmshaven haben am Dienstag rund 13.600 Menschen ihre Häuser und Wohnungen verlassen müssen. Die Fünfzentnerbombe von US-Bauart wurde nach Angaben der niedersächsischen Stadt am Montag bei Arbeiten auf dem Gelände des sogenannten Marinearsenals entdeckt. Während der Entschärfung wurde ein Sperrkreis mit einem Radius von einem Kilometer eingerichtet.
Haftantrag nach Tötung von Exfreundin auf offener Straße in Brandenburg
Einen Tag nach der Tötung einer 24-jährigen Frau im brandenburgischen Erkner hat die Staatsanwaltschaft Frankfurt an der Oder Haftantrag gegen den 29-jährigen mutmaßlichen Täter gestellt. Bei dem Mann handle es sich um den ehemaligen Lebensgefährten des Opfers, teilte die Behörde am Dienstag mit. Als mögliches Tatmotiv komme ein Streit über den Umgang mit dem gemeinsamen Kind in Betracht.
Fährunglück vor Nordzypern: Tiefseedrohne soll bei Suche nach Vermissten helfen
Nach dem tödlichen Fährunglück vor Nordzypern soll ein mit einer Tiefseedrohne ausgestattetes türkisches Marineschiff bei der Suche nach Vermissten helfen. Das Schiff sei am Dienstagmorgen vor der Küste eingetroffen, die Drohne könne Tiefen von bis zu 1000 Metern erreichen, erklärte der Regierungschef von Nordzypern, Ünal Üstel. "Unsere oberste Priorität ist es, die Vermissten zu finden", zitierte ihn die amtliche Nachrichtenagentur TAK.
Bayerische Juristin Angerer ist neue Präsidentin von Bundesgerichtshof
Der Bundesgerichtshof (BGH) mit Sitz in Karlsruhe und Leipzig wird von einer neuen Präsidentin geleitet. Die bayerische Juristin Karin Angerer übernahm das Amt am Dienstag, wie der BGH mitteilte. Die bisherige Präsidentin des Oberlandesgerichts im Bamberg wurde zu ihrem Antritt im Bundesjustizministerium in Berlin begrüßt.
Nach Sechsfachmord von Stade: Mutmaßlicher Verkäufer von Waffe in Berlin gefasst
Rund zwei Monate nach dem Sechsfachmord in einer Jugendhilfeeinrichtung im niedersächsischen Stade haben Ermittler den mutmaßlichen Verkäufer der Tatwaffe gefasst. Es handle sich um einen 49 Jahre alten Mann aus Berlin, teilte die Staatsanwaltschaft in Stade am Dienstag mit. Er sei am Montag in der Hauptstadt durch Spezialkräfte sowie Beamte der Mordkommission der Stader Polizei festgenommen worden.
Letzte Verteidigungswelle: Neue Anklage gegen jugendliche Rechtsextremisten
Die Bundesanwaltschaft hat Anklage gegen zwei weitere mutmaßliche Mitglieder der rechtsextremistischen Gruppe Letzte Verteidigungswelle erhoben. Wie die Behörde am Dienstag in Karlsruhe mitteilte, stehen die beiden Jugendlichen im Verdacht, eine terroristische Vereinigung unterstützt zu haben. Dabei sollen sie Beihilfe zu versuchtem Mord, versuchter Brandstiftung mit Todesfolge und versuchter schwerer Brandstiftung geleistet haben.
Mann in Mönchengladbach soll Schwägerin getötet haben - Ehefrau in Lebensgefahr
Bei einem eskalierten Familienstreit in einer Wohnung in Mönchengladbach soll ein 51-Jähriger seine 44-jährige Schwägerin tödlich verletzt haben. Auch seine 39-jährige Ehefrau soll der Mann lebensgefährlich verletzt haben, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag mitteilten. Die Tat ereignete sich demnach am Montagabend in der Wohnung des 51-Jährigen im Stadtteil Waldhausen. Er wurde kurze Zeit später festgenommen.
30 Jahre nach der Tat: Ex-Gang-Boss wegen Mordes an US-Rapper Tupac Shakur schuldig gesprochen
30 Jahre nach dem Aufsehen erregenden Mord an dem US-Rapper Tupac Shakur ist ein früherer Bandenchef wegen der Tat verurteilt worden. Die Geschworenen eines Gerichts in Las Vegas sprachen den früheren Boss der Gang South Side Compton Crips, Duane "Keffe D" Davis, am Montag (Ortszeit) nach nur wenigen Stunden Beratung wegen Mordes schuldig. Ihm droht damit lebenslange Haft, das Strafmaß soll am 13. Oktober verkündet werden.
Pro Asyl kritisiert Einreisevisa für Taliban - besorgte Äußerungen auch aus SPD
Die Menschenrechtsorganisation Pro Asyl hat die Bundesregierung wegen der von ihr genehmigten Einreise weiterer Vertreter der radikalislamischen Taliban nach Deutschland scharf kritisiert. "Mit jedem weiteren Visum wertet die Bundesregierung das international geächtete Taliban-Regime politisch auf", sagte Pro-Asyl-Geschäftsführerin Helen Rezene den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) vom Dienstag. Auch der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Lars Castellucci (SPD), äußerte sich besorgt.
Preise für Werbung: US-Behörde und 22 Bundesstaaten verklagen Amazon
Der Onlineriese Amazon soll seine Versteigerungen von Online-Werbung seit Jahren manipuliert und damit die Preise nach oben getrieben haben. Das werfen die US-Verbraucherschutzbehörde FTC und 22 Bundesstaaten dem Konzern vor, wie es in der am Montag eingereichten Klage heißt. Amazon wies den Vorwurf als "fehlgeleitet" und "mangelhaft" zurück; die Aufsichtsbehörden hätten "selektiv" veraltete interne Dokumente herausgegriffen.
Hausbewohner jagt Marder: Schreie rufen in Niedersachsen Polizei auf den Plan
Schreie eines Hausbewohners auf Raubtierjagd haben im niedersächsischen Lachendorf einen Polizeieinsatz ausgelöst. Eine Anwohnerin rief am Montag die Beamten, weil sie aus einem Nachbarhaus laute Schreie einer Mannes wahrgenommen hatte und in Sorge war, wie die Polizeiinspektion Celle am Dienstag berichtete.
Taxifahrer prallt gegen Baumstumpf: Eine Tote und ein Schwerverletzter
Bei einem Unfall mit einem Taxi ist in Mecklenburg-Vorpommern eine Insassin ums Leben gekommen. Ein weiterer Mitfahrer wurde am Montag bei Wolgast schwer verletzt, wie das Polizeipräsidium Neubrandenburg am Montagabend mitteilte. Wie es zu dem Unfall kam, war noch unklar.
Zahl der Todesopfer nach Sturzflut im Himalaya auf mehr als 1000 gestiegen
Nach der verheerenden Sturzflut im Grenzgebiet zwischen Nepal und Tibet ist die Zahl der Todesopfer insgesamt auf mehr als 1000 gestiegen: In Nepal gebe es inzwischen 987 bestätigte Todesfälle, teilte der Katastrophenschutz am Dienstag mit. Chinesische Staatsmedien hatten zuvor 16 Tote in Tibet gemeldet.
Nach tödlichem Fährunglück vor Nordzypern: Behörden suchen nach 20 Vermissten
Einen Tag nach dem tödlichen Fährunglück vor der Küste Nordzyperns haben Rettungskräfte am Montag weiter nach 20 Vermissten gesucht. Alle acht Todesopfer waren nach Angaben der Behörden türkische Staatsbürger. Unter den Vermissten seien 18 Türken und zwei Menschen aus Nordzypern. Der Kapitän der Fähre wurde in Untersuchungshaft genommen.
Zahl der Toten nach Sturzflut im Himalaya auf 955 gestiegen - Rund 4500 Vermisste
Fünf Tage nach der verheerenden Sturzflut im Grenzgebiet zwischen Nepal und Tibet wird das Ausmaß der Katastrophe immer deutlicher. Insgesamt wurden nach jüngsten Behördenangaben 955 Todesopfer bestätigt, 939 in Nepal und 16 in der autonomen Region Tibet in China. In Nepal werden zudem noch 3925 Menschen vermisst, in China 546. Dem EU-Satellitendienst Copernicus zufolge wurden bei der Naturkatastrophe mindestens 2500 Gebäude zerstört.