Softwareupdate bringt älteren VW-ID-Modellen Batterie-Vorkonditionierung
Für Besitzer älterer Elektroautos von Volkswagen gibt es eine wichtige Neuerung: Mit der ID. Software 3.
Für Besitzer älterer Elektroautos von Volkswagen gibt es eine wichtige Neuerung: Mit der ID. Software 3. 9. 1 erhalten zahlreiche Modelle der Baujahre 2021 bis 2023 Funktionen, die bei neueren ID-Modellen bereits zum Serienumfang gehören. Im Mittelpunkt steht die Vorkonditionierung der Hochvoltbatterie. Sie soll insbesondere bei niedrigen Außentemperaturen für kürzere Ladezeiten an Schnellladesäulen sorgen. Dazu lässt sich die Batterie bei Bedarf manuell über das Lademenü des Fahrzeugs auf die optimale Temperatur bringen. Ein ausreichend temperierter Akku kann beim DC-Laden höhere Ladeleistungen aufnehmen und erreicht diese in der Regel schneller.
Gerade im Winter war das bei den frühen ID-Modellen ein Kritikpunkt: Ohne gezielte Vorbereitung dauerte es teilweise lange, bis die Batterie ihre maximale Ladeleistung erreichte. Endlich vorkonditioniert an die HPC-SäuleDie Funktion ist bei Volkswagen seit der ID. Software 4 serienmäßig verfügbar. Eine nachträgliche Aktualisierung der älteren Fahrzeuge auf diese Softwaregeneration ist allerdings nicht möglich, weil sich die Hardwaregrundlage zwischen den Generationen grundlegend unterscheidet. Mit Version 3. 9. 1 reicht Volkswagen die Vorkonditionierung nun für die ältere Softwareplattform nach. Das Update richtet sich insbesondere an ältere Exemplare der Baureihen ID.
3, ID. 4, ID. 5 und ID. Buzz, die noch auf der Softwaregeneration 3. x basieren. Betroffen sind insbesondere Fahrzeuge aus den Modelljahren 2021 bis 2023. Sie profitieren mit der Version 3. 9.
1 von der nachgereichten Batterievorkonditionierung, die bei neueren ID-Modellen bereits zum Funktionsumfang gehört. Damit verbessert Volkswagen insbesondere eine Schwachstelle der frühen Elektroauto-Generation: die vergleichsweise lange Zeit, die der Akku bei niedrigen Temperaturen benötigt, um beim Schnellladen seine optimale Leistungsfähigkeit zu erreichen. , Voraussetzung für die Installation per Over-the-Air-Update ist allerdings, dass auf dem jeweiligen Fahrzeug bereits mindestens die ID. Software 3. 7 läuft. Autos mit älteren Softwareständen müssen zunächst bei einem Volkswagen-Partner aktualisiert werden. ID-Modelle mit Softwaregeneration 4. x sind nicht auf das Update angewiesen, da sie die Batterievorkonditionierung bereits serienmäßig beherrschen.
Welche Aktualisierung für das eigene Fahrzeug verfügbar ist, zeigt das Infotainmentsystem unter "Setup" und "Systeminformationen". Besseres Temperaturmanagement und stabileres LadenNeben der Vorbereitung auf den Schnellladevorgang verbessert Volkswagen auch die automatische Temperatursteuerung der Hochvoltbatterie. Sie berücksichtigt künftig stärker das jeweilige Fahrverhalten und kühlt den Akku nach Schnellladevorgängen wirksamer ab. Das soll den Energieverbrauch und damit die Reichweite optimieren. Gleichzeitig soll die angepasste Temperaturführung einer vorzeitigen Alterung der Batterie entgegenwirken. Auch beim AC-Laden verspricht das Update mehr Zuverlässigkeit. In seltenen Fällen konnte die Ladeleistung bisher während des Vorgangs unerwartet absinken. Eine automatische Stabilisierung soll solche Leistungseinbrüche künftig reduzieren.
Darüber hinaus überwacht das Fahrzeug die Hochvoltbatterie auf eine erhöhte Selbstentladung. Erkennt das System Auffälligkeiten, erhält der Fahrer eine Warnmeldung mit der Empfehlung, den Akku bei einem Volkswagen-Partner überprüfen zu lassen. Neben den Änderungen rund um die Batterie enthält die Software weitere Fehlerkorrekturen und Verbesserungen. So verschwindet der Begrüßungsbildschirm beim Einsteigen künftig nach fünf Sekunden automatisch. Auch die IT-Sicherheit wird aktualisiert. Die entsprechenden Verbesserungen sind zugleich Voraussetzung dafür, dass die Fahrzeuge künftig weitere Over-the-Air-Updates erhalten können. Update kommt schrittweiseDie Verteilung der ID. Software 3.
9. 1 hat Volkswagen am 5. November 2026 gestartet. Sie erfolgt schrittweise und richtet sich an Fahrzeuge, auf denen bereits mindestens die Version 3. 7 installiert ist. Besitzer OTA-fähiger Modelle werden direkt über das Infotainmentsystem über die verfügbare Aktualisierung informiert. Fahrzeuge mit einem älteren Softwarestand als 3. 7 benötigen dagegen ein manuelles Update bei einem Volkswagen-Partner.
Welche Version aktuell installiert ist, lässt sich im Infotainmentsystem unter "Setup" und "Systeminformationen" überprüfen. ,
J.Martinez--SFF